Kieler Woche – Camping Fördeblick

Nach der Reise heißt auch wieder vor der Reise. Aber nicht mit dem Motorrad. Jetzt ist Luigi wieder dran. Nach dem Trip kann ich wieder zwei Haken machen. Den Campingplatz Fördeblick und ein Besuch der Kieler Woche.

Der Abschnitt zwischen Kiel und Hohwacht gehört zu meinen Lieblingsecken an der deutschen Küste.

Steilküste mit Blick zur Ostsee

Der Campingplatz Fördeblick liegt auf der Steilküste an der Einfahrt in die Kieler Förde. Von dort aus kann man alle ein- und ausfahrenden Schiffe gut beobachten. Der Platz ist solide und sauber. Es fehlt an nichts. Wir haben vorsorglich einen Stellplatz reserviert. Wie sich herausstellt, war das eine gute Idee. Der Platz ist ausgebucht. Vielleicht komme ich außerhalb der Saison nochmal wieder. Vielleicht ist dann sogar ein Platz in der ersten Reihe mit Blick vom Wohnmobil auf die Förde drin. Die Anfahrt an diesem Donnerstag zieht sich leider etwas. Wir verdaddeln zwei Stunden im Stau auf der A1 um Hamburg. Eigentlich würde ich über den Elbtunnel fahren, aber am Buchholzer Dreieck waren für die Strecke schon 18 Kilometer Stau angeschlagen. Wir können zwar Sonden zum Mars schicken, kriegen den Verkehr rund um Hamburg in 20 Jahren nicht geregelt.

Einen Strandspaziergang haben wir am Abend noch gemacht.

Die zwei Mobilisten an der Swentine

Nach einem ausgedehnten Frühstück haben wir eine Tour mit unseren Mobilisten unternommen. Bei den Fahrrädern handelt es sich um E-Klappfahrräder aus dem Hause RSM. Die passen beide unter das Bett in Luigi. Unsere Tour führte über Laboe, Heikendorf und Mönkeberg immer am Wasser entlang nach Kiel. Dort beginnt an diesem Wochenende die Kieler Woche.

Kieler Hafen mit Karussells.

Dafür werden am Freitag noch die letzten Vorbereitungen getroffen. Die Karussells sind schon aufgebaut und teilweise in Betrieb. Die Buden sind Mittags auch alle schon besetzt und warten auf den Ansturm der nächsten Woche. Je länger wir uns in Kiel aufhalten, desto trubeliger wird es. Die ersten Konzerte haben auch schon angefangen. Uns zieht es aber wieder zurück. Mit einigen Pausen mit Blick aufs Wasser fahren wir zurück zum Campingplatz. Die 40 Kilometer fuhren sich mit den Mobilisten sehr entspannt. Abends gibt’s bestimmt noch ein paar Schiffe zu beobachten. Mit Glück sogar noch ein schönes Abendrot.

Abendgelb am der Ostsee

Lange haben wir warten müssen. Ist ja Sommeranfang und somit der längste Tag des Jahres. Aber ich finde, es hat sich gelohnt. Von hier aus grüße ich die User des GSX1400-Forums und danke für die netten Kommentare über fahrspuren.com.

Blick vom Strand

So ein Strandtag erzeugt ein herrliches Urlaubsgefühl. Wir verfolgen entspannt den Betrieb der ein- und ausfahrenden Schiffe auf dem Wasser. Viele größere Segler liefen in die Förde ein. Am Abend passierten noch 3 Kreuzfahrer hintereinander den Strand von Laboe Richtung Ostsee. Morgen kämpfen wir uns durch das Verkehrschaos wieder nach Hause. Die A1 ist für dieses Wochenende voll gesperrt.

Die Heimreise verlief dann sehr unaufgeregt. Nach dem Frühstück sind wir quer durch Schleswig Holstein nach Glückstadt gefahren. Da ich eine Route kenne, die an der letzten Ampel vor der Fähre endet, blieb uns bestimmt eine weitere Stunde Wartezeit erspart.

Der letzte Platz reicht.

So haben wir nur eine Stunde und 45 Minuten mit Kaffee trinken und ausruhen gebraucht, bis wir als aller letztes Fahrzeug noch mitgenommen wurden. Nach einem Verwandtenbesuch auf der Insel Krautsand konnten wir gelassen die letzten Kilometer angehen. Die 4 Tage haben sich trotz der Verkehrswidrigkeiten wie Urlaub angefühlt.

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