20/10/2020

Stadtschloss Hecklingen

Für die Übernachtung im Stadschloss Hecklingen in Sachsen Anhalt nutzten wir den Kauf eines gebrauchten Vorzeltes für unseren Wohnwagen. Das Buchungsportal schlug uns das feine 3-Sterne Hotel vor. Das 1617 erbaute barocke Schloss liegt in der Nähe von Aschersleben in Sachsen Anhalt. Es liegt gleich neben der um 1150 erbauten Basilika St. Gerorg und Pancratius. Zusammen bilden die beiden Gebäude ein schönes Ensemble.

Stadtschloss Hecklingen

Das Schloss macht schon von außen einen fürstlichen Eindruck. Es ist sehr schön renoviert. Ein herrlicher Schlossgarten lädt zum Verweilen ein. Von hier aus hat man auch den Blick auf die Basilika St.Georg.

An der Rezeption können wir uns erst einmal daran gewöhnen, das es in Sachsen-Anhalt andere Coronaregeln gibt als in Niedersachen. Eine generelle Maskenpflicht gibt es hier nicht. Wir können das Hotel ohne diese Betreten und uns auch darin bewegen. Nur wenn wir den Mindestabstand nicht einhalten können, kommt die Maske zum Einsatz. Der Empfang läuft sehr freundlich ab und wir bekommen den Schlüssel für eines der 19 Zimmer.

Schön eingerichtetes Zimmer

Das Zimmer ist dem Stil angemessen eingerichtet. Die Betten sind bequem. Die Ausstattung ist als komplett zu bezeichnen. Sogar ein Wasserkocher mit Tee oder Kaffee steht bereit. Das Badezimmer ist rollstuhlgerecht ausgelegt. Es gibt keine Duschwanne sondern einen Vorhang. Alles ist sauber, es sei denn, man schaut hinter die Schränke oder sonstige versteckte Ecken. Das mache ich zu Hause aber auch nicht.

Treppenaufgang mit Ahnengalerie

Bevor wir uns zum Abendessen in das hauseigenen Restaurant begeben, machen wir noch einen kleinen Rundgang. Die ganze Zeit werden wir von den an der Wand hängenden Ahnen beobachtet. Im Obergeschoss kommen wir zu der eigentlichen Attraktion des Hauses.

Der Spiegelsaal des Stadtschloss Hecklingen

Der Spiegelsaal des Hauses beeindruckt uns ordentlich. Die Stuckornamente und die Deckenmalereien sehen toll aus. Über dem Kamin hängt das Bild des Erbauers Thilo Lebrecht. Ihm gegenüber ist seine Ehefrau Amalie v. Pfuel abgebildet.

Danach bekommen wir endlich was zu essen. Die Essensauswahl ist nicht besonders exklusiv. Das kommt uns aber auch entgegen. Dafür haben wir den Eindruck, das alle Speisen frisch hergestellt wird. Die Portionen sind sehr groß und super lecker. Die Preise sind für uns Worpsweder dafür extrem günstig. Am morgentlichen Frühstück habe ich sogar ein schlechtes Gewissen, soviel Speisen werden uns aufgetischt. Das können wir alles gar nicht schaffen.

Selbst wenn der Kauf des Vorzeltes nicht geklappt hätte, war dieser Aufenthalt die Reise wert.

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