18/10/2021

Flensburger Förde

Unser nächster Tripp führte uns an die Flensburger Förde. Um 18.00 Uhr fuhren wir mit Hilde Hymer los. Die Zeit war so perfekt gewählt, das wir weder auf der A1 Richtung Hamburg, nicht im Elbtunnel, noch auf der A7 bis Schleswig in einen Stau geraten sind. Nicht einmal ein stockender Verkehr trat trotz Hauptferiernzeit auf. Wir verließen die Autobahn bei Schuby und fuhren weiter Richtung Ostsee. Einmal wollten wir wenigstens am Abend aufs Meer schauen.

Sporthafen von Gelting

Gleich die erste Möglichkeit zur Übernachtung am Wasser wollten wir nutzen. So erreichten wir gegen 21.30 Uhr den Sporthafen von Gelting. Alle Wohnmobilplätze des Hafens waren schon belegt. Gott sei Dank gab es noch eine Parkfläche etwas weiter hinten. Wir stellten uns auf den Platz neben ein anderes Wohnmobil. Der Platz war so gerade, das keine weitere Ausrichtung nötig war. Selbst ein Stromanschluss war hier vorhanden. Die Nachbarn klärten uns über die Modalitäten auf. Am nächsten Morgen sollten wir uns beim Hafenmeister melden.

Regina Maris aus Amsterdam

So kamen wir tatsächlich noch, auf einem kleinen Spaziergang durch den Hafen, auf unseren Meeresblick auf die Flensburger Förde. Neben unzähligen Segelschiffen lag auch ein Dreimast-Schoner dort. Es war die Regina Maris aus Amsterdam.

Yamaha MT 01 – Fahrspuren Edition

Am nächsten Vormittag hatten wir einen ganz besonderen Termin in Flensburg. Wir konnten zum ersten Mal einen Blick auf meine neue Yamaha MT 01 in der Fahrspuren Edition werfen. Ich war aufgeregt wie ein kleiner Junge. Dabei haben wir noch kleine Änderungen besprochen und ein wenig gefachsimpelt. Gegen Mittag fuhren wir weiter nach Langballig, an der Flensburger Förde.

Stellplatz Langballigau

In Langballigau haben wir vorab den letzten Stellplatz gebucht. Es ist halt Ferienzeit und Campingboom. Unser Stellplatz liegt direkt neben dem griechischen Restaurant. Der leckere Duft umschmiegte das Wohnmobil ab 16.00 Uhr. Bis 19.00 Uhr schafften wir es, dem zu widerstehen. Dann bestellten wir uns 2 Portionen Gyros. Mit einem Spiele- und Leseabend verbrachten wir den Rest des Tages.

Sonnenaufgang in Langballigau

Am nächsten Morgen war ich sehr früh hoch. So konnte ich das letzte schöne Foto des Tages machen. Ab dann regnete es fast ausschließlich. Als sich vor unserem Wohnmobil noch ein eigener Badeteich bildete, beschlossen wir, die Flensburger Förde wieder zu verlassen. Zumal das Wetter kaum Besserung versprach. Zum Glück waren die Papiere der MT 01 nach der Hauptuntersuchung gegen Mittag verfügbar. So machten wir Hilde Hymer reisefertig, holten die Papiere aus Flensburg ab und fuhren los.

Gegen 18.00 Uhr erreichten wir die Elbfähre in Glückstadt. Diesmal brauchten wir nur eine Fähre abwarten, bis wir mitgenommen wurden. Hier hörte der Regen endlich auf. So endete die Reise zur Flensburger Förde leider vorzeitig. Aber nach der Reise ist auch immer vor der Reise. Bald geht’s wieder los.

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